Ermittlung des Marktpreises

Als Eigentümer ist es wichtig, einen realistischen Verkaufspreis zu ermitteln. Doch wie stellt man es richtig an? Ist der Kaufpreis zu niedrig angesetzt, werden Sie Ihre Immobilie schnell vermarkten, aber auch auf viel Geld verzichten müssen. Bei einem zu hohen Kaufpreis könnte sich Ihre Immobilie zum Ladenhüter entwickeln.

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, bei einem Sachverständigen oder Immobilienspezialisten ein Wertgutachten in Auftrag zu geben. Allerdings ist hier mit Kosten zwischen ca. 1.500,00 und 3.000,00 Euro bei einem Objektwert von 300.000 Euro zu rechnen (gemäß § 34 Abs. 1. HOAI).

Anhaltspunkte für den Wert einer Immobilie bieten auch die Bodenrichtwerte und die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse der Gemeinden, die dort (gegen Gebühr) erfragt werden können.

Eine Vorstellung vom Marktwert erhalten Sie auch, wenn Sie Vergleiche anstellen – das Internet ermöglicht dies jedermann. Starten Sie zum Beispiel eine Suchanfrage auf Immobilienportalen, indem Sie Daten eingeben, die in etwa denen Ihrer Immobilie entsprechen, also zum Beispiel: 3-Zimmerwohnung, 80-110 Quadratmeter, wenn Sie eine 3-Zimmerwohnung mit 100 Quadratmetern anbieten. Achten Sie dabei auch auf eine vergleichbare Lage, Beschaffenheit und Ausstattung. Wertsteigernd sind Komfort-Ausstattungsdetails oder eine noch nicht lange zurückliegende Renovierung oder Sanierung. Umgekehrt müssen Sie bei Renovierungsstau und einfacher Ausstattung deutliche Kaufpreisabstriche machen.

Vorbereitung der Objektunterlagen

Sie als Eigentümer brauchen zwar kaum Unterlagen, um Ihre Immobilie zu verkaufen – aber der Kaufinteressent. Er braucht sie für die Immobilienfinanzierung. Da fast alle Käufer Fremdkapital durch Kreditinstitute aufnehmen müssen gilt deshalb: Keine Unterlagen = kein Verkauf Ihrer Immobilie.

Bereiten Sie im Vorfeld alle Unterlagen vor, damit ein Verkauf vonstattengehen kann. Wichtig sind folgende Dokumente:

  • Objektfotos mit (bautechnischer) Beschreibung des Zustands
  • Aufstellung vorangegangener Sanierungen
  • Bauzeichnungen und Grundrisse
  • Kubatur (Berechnung des umbauten Raums)
  • Gebäudeversicherungsschein
  • Grundbuchauszug
  • Teilungserklärung (nur bei Eigentumswohnungen).

Leider kommt es vor, dass angebliche Kaufinteressenten mit unlauteren Absichten Verkäufer kontaktieren. Solchen Kriminellen geht es nicht um die Immobilie, sie wollen den Eigentümer um sein Vermögen erleichtern. Die Betrüger lassen sich jedoch leicht identifizieren.

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